JUNIOREN14.07.2018

Merkur Cup: Hachinger U11 mit großem Kampf im Finale - Titel an die Bayern

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SpVgg Unterhaching
Perfekte äußere Bedingungen im Stadion der Spielvereinigung Altenerding an diesem Samstag. Es war alles angerichtet für das große Finale des 24. Merkur CUPs, dem größten E-Junioren-Turnier der Welt.

Die besten acht Teams aus dem Verbreitungsgebiet des Münchner Merkur hatten sich aus vier Bezirksfinale für das Endturnier qualifiziert. Darunter auch der Titelverteidiger, die U11 der Spielvereinigung Unterhaching. 2017 konnten sich die Hachinger Junioren in Warngau im Finale gegen den FC Bayern mit 1:0 durchsetzen und die prestigeträchtige Trophäe zum dritten Mal nach 2001 und 2013 in die Vorstadt holen. In Altenerding wollten sie diesen Titel nun verteidigen.

In der Gruppenphase bekam es die Mannschaft der Trainer Jonas Schreiber und Patrick Unterberger mit dem SV Heimstetten, dem TSV Grünwald und dem VfR Garching zu tun. Gegen die Heimstettener hatten die Rot-Blauen noch etwas Startschwierigkeiten. Trotz einer recht zerfahrenen Partie holten sich die Hachinger mit einem 3:0-Sieg nicht nur die ersten drei Punkte, sondern durch die drei erzielten Treffer einen extra Zähler, eine Sonderregel beim Merkur CUP. In der zweiten Partie warteten die Kicker vom TSV Grünwald gegen die man ein glanzloses 2:0 einfahren und damit den sicheren Einzug ins Halbfinale sichern konnte. Im abschließenden Gruppenspiel ging es nun gegen den VfR Garching, die das Turnier auf Platz sieben abschlossen. Am Ende der Partie stand ein souveränes 6:0 für die Hachinger, womit man sich einen extra Punkt und ohne ein einziges Gegentor den makellosen Gruppensieg sichern konnten. Platz zwei holten sich die Grünwalder und zogen damit ebenfalls unter die besten vier ein.

Währenddessen qualifizierten sich, wie zu erwarten, die U11-Teams des FC Bayern und des TSV 1860 München ebenfalls für die Vorschlussrunde, wobei sich Letztgennante erst im abschließenden Gruppenspiel mit einem 1:1 gegen furios kämpfende Spieler vom ASV Dachau dank der besseren Tordifferenz durchsetzen konnten.

Neuauflage von Halbfinale und Finale

Somit war für die Hachinger klar: Es geht wie schon im Vorjahr im Halbfinale gegen die Münchner Löwen. Und es wurde das erwartet enge Spiel. Beide Teams schenkten sich nichts in dieser hochklassigen Partie und so ging es mit einem gerechten 0:0 in die Halbzeitpause, wobei die 60er vor allem zum Ende der ersten Hälfte mehr Spielanteile hatten. Dies änderte sich in der zweiten Halbzeit. Gut eingestellt von den Coaches Jonas Schreiber und Patrick Unterberger kamen die Hachinger besser aus der Pause und erspielten sich gute Torchancen, die der glänzend aufgelegte Löwen-Keeper ein ums andere mal stark parierte. Doch zwei Minuten vor Ende traf Erik Baer mit einem satten Schuss in den Winkel. Der TSV 1860 warf anschließend alles nach vorne, konnte die Hachinger Defensive jedoch nicht mehr überwinden. So zogen die Vorstädter wie im Vorjahr erneut ins viel umjubelte Finale ein, wo es gegen den FC Bayern, der den TSV Grünwald mit 5:0 klar ins Spiel um Platz drei schickte, zur Neuauflage von 2017 kam.

Im Endspiel wollten die Bayern an den Rot-Blauen nun Revanche für die Vorjahres-Niederlage üben. Nach einer intensiven ersten Halbzeit ging es mit 0:0 in die Pause. Die Trainer Schreiber und Unterberger schworen die Jungs noch einmal für die letzten zehn Minuten ein. Doch gleich nach Wiederanpfiff trafen die Roten zur 1:0-Führung. Kurz darauf erhöhten die Bayern auf 2:0. Die Hachinger riskierten jetzt alles, gingen voll in die Offensive. Doch der Rekordsieger war eiskalt und machte mit dem 3:0 den Deckel drauf. Nach Abpfiff brachen bei den Bayern alle Dämme, die Hachinger Jungs hingegen waren tief enttäuscht, können dennoch mächtig stolz auf sich sein. So bauten auch die beiden Coaches und Präsident Manfred Schwabl, der Schirmherr des diesjährigen Merkur CUPs war, die Mannschaft wieder auf. Die beiden Trainer Jonas Schreiber und Patrick Unterberger waren trotzdem zufrieden: „Wir standen zum zweiten Mal in Folge im Finale des Merkur CUPs und haben ihn dabei einmal gewonnen. Bis zum Finale haben wir kein Gegentor kassiert und auch der Sieg im Halbfinale gegen den TSV 1860 München war eine super Leistung. Am Ende haben die Bayern verdient gewonnen“. Auch der sportliche Koordinator Marc Unterberger war stolz auf die Mannschaft: „Unsere Mannschaft hat heute Werbung für den Jugendfußball betrieben. Über das gesamte Turnier hinweg hätten wir den Sieg sicher auch verdient gehabt. In einem Finale kann aber leider nur einer gewinnen. Das war heute der FC Bayern, dem wir recht herzlich zum Merkur-CUP-Sieg 2018 gratulieren.“ So geht der Merkur CUP 2018 mit einem tollen zweiten Platz für die U11 der SpVgg und dem elften Titel für den FC Bayern zu Ende. Platz drei sicherten sich im „kleinen Finale“ der TSV 1860 gegen den TSV Grünwald. Platz fünf holte sich der SV Heimstetten gegen den ASV Dachau. Im Spiel um Platz sieben setzte sich der VfR Garching im Achtmeterschießen gegen die FT Gern durch. Nächstes Jahr findet das Finale des Merkur CUP dann auf dem Gelände der Hachinger statt. Dann soll der Pokal auch gleich wieder in der Vorstadt bleiben.

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