U21 feiert 7:0-Kantersieg in Karlsfeld
Mit einem Ausrufezeichen festigte die U21 der Spielvereinigung am vergangenen Freitag die Tabellenführung der Landesliga Südost. Mit 7:0 schlug die Rakaric-Elf den TSV Eintracht Karlsfeld, der bereits nach 38 Minuten in Unterzahl agieren musste.
Von Beginn an übernahmen die Hachinger die Kontrolle über das Spiel und setzten die tief stehenden Gäste unter Druck. Karlsfeld verteidigte in einem kompakten 5-4-1, doch die Vorstädter ließen den Ball mit hohem Tempo zirkulieren und fanden immer wieder Lösungen, um den Abwehrblock zu knacken. So erspielten sie sich früh Chancen und stellten die Weichen schnell auf Sieg.
Schon in der 4. Minute brachte Marinus Spann die Vorstädter nach einer Standardsituation mit 1:0 in Führung. Philipp Zimmerer erhöhte nach einer weiteren Ecke in der 30. Minute auf 2:0. In der 38. Minute schwächten sich die Gäste dann entscheidend selbst: Nach einem schnellen Konter der Hachinger kreuzte Samuel Weiß geschickt den Laufweg seines Gegenspielers, sodass dieser nur mit einem taktischen Foul eingreifen konnte. Schiedsrichter Felix Wolf wertete das Vergehen als zweite Verwarnung und stellte Lukas Paunert mit Gelb-Rot vom Feld.
Kurz nach der Pause sorgte erneut Zimmerer nach einem Freistoß aus halblinker Position für das 3:0 (51.). Danach folgte die stärkste Phase der Vorstädter. Jason Eckl traf per Kopf nach Flanke von Nicolas Böhnke (56.) und legte wenig später seinen zweiten Treffer zum 5:0 nach (68.). In der 78. Minute setzte sich Andreas Schweinsteiger nach einer butterweichen Flanke von Philipp Zimmerer im Strafraum durch und köpfte zum 6:0 ein. Vier Minuten später stellte Samuel Weiß nach starker Vorarbeit von Eckl auf 7:0 (82.). Beim anschließenden Jubel kam es zu einem Wortgefecht zwischen Eckl und seinem Gegenspieler, woraufhin der Schiedsrichter den Hachinger für zehn Minuten vom Feld stellte.
Danach war Schluss und die Hachinger feierten den sechsten Sieg in Folge. Durch die Niederlage des TSV 1860 Rosenheim haben die Vorstädter nun mit 27 Punkten einen Vorsprung von drei Zählern auf die Verfolger aus Rosenheim und Wasserburg.
„Das war eine sehr konzentrierte Leistung meiner Mannschaft“, lobte Cheftrainer Rakaric nach dem Spiel. „Wir haben uns geduldig durchkombiniert, die Tiefe gut gefunden und schöne Tore herausgespielt. Was mich allerdings geärgert hat, sind die unnötigen gelben Karten und die Zeitstrafe – das dürfen wir uns nicht erlauben. Wichtig ist, dass wir trotz des Ergebnisses auf dem Boden bleiben und konzentriert weiterarbeiten.“
