U21 gewinnt mit 2:1 beim SB Chiemgau Traunstein und bleibt Tabellenführer
In einer kampfbetonten Partie beim SB Chiemgau Traunstein gelang der U21 der SpVgg Unterhaching am Freitagabend ein 2:1-Auswärtssieg, mit dem die Vorstädter ihre Tabellenführung behaupteten. Punktgleich mit dem TSV Wasserburg, der sein Heimspiel gegen den FC Wacker München mit 4:2 gewinnen konnte, haben die Rot-Blauen das bessere Torverhältnis.
Vor 388 Zuschauern im Jakob Schaumaier Sportpark waren die Hachinger von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Klare Torchancen aus dem Spiel heraus ergaben sich dabei aber zunächst nicht. In der 24. Minute nutzte das Team von Interimstrainer Philipp Bönig dann auch einen Standard, um in Führung zu gehen. Nach einem Eckball von Samuel Weiß verlängerte Marcel Martens den Ball mit dem Kopf in das Traunsteiner Tor. Bei diesem knappen Vorsprung blieb es auch bis zum Halbzeitpfiff.
Die Chiemgauer kamen nach dem Seitenwechsel engagiert und aus der Kabine und hatten jetzt mehr Zugriff auf das Spiel. Genti Krasniqi erzielte für die Hausherren in der 55. Minute dann auch den Ausgleich und die Begegnung war plötzlich wieder offen. Die Schlüsselszene des Spiels ereignete sich dann in der 60. Spielminute, als SBC-Kapitän Hannes Kraus Haching-Stürmer Jason Eckl nur noch mit einer Notbremse stoppen konnte und dafür glatt Rot sah. Den fälligen Elfmeter verwandelte der gefoulte Spieler selbst zum 2:1 für die Vorstädter. Jetzt hatten die jungen Hachinger die Möglichkeit, das Spiel zu entscheiden. Nach Vorarbeit von Samuel Weiß ging der Distanzschuss von Tizian Zimmermann nur hauchzart über den Querbalken. In der 66. Minute dribbelte Joel Adilji nach innen und schlug den Ball scharf zum Tor. Torschütze Eckl stand im Zentrum frei vor dem Tor, konnte aber keinen Druck mehr hinter den Ball bringen. Mit der Zeitstrafe für Dreßl (76. Minute) und der Gelb-Roten Karte für Andrii Pelypenko (82. Minute) schwächten sich die Traunsteiner weiter und spielten kurzzeitig sogar mit drei Spielern weniger. Haching schaffte es aber nicht, aus der Überzahl heraus den dritten Treffer zu erzielen und so blieb es bis zum Abpfiff von Schiedsrichter Tobias Küblböck spannend.
“Die ersten 30 Minuten waren noch ganz ordentlich von uns. Danach ist unser Spiel wieder unsauber und fahrig geworden. Gerade in Überzahl müssen wir die Aktionen viel besser zu Ende spielen und die Partie vorzeitig für uns entscheiden. Das Positive ist das Ergebnis”, so Bönig mit seiner Analyse nach dem Spiel.
