U21 unterliegt in Unterzahl deutlich gegen Karlsfeld – Nachholspiel in Kastl am Dienstag
Am gestrigen Sonntagmittag ist die U21 der Spielvereinigung Unterhaching gegen den TSV Eintracht Karlsfeld nach einer frühen roten Karte deutlich unter die Räder gekommen und musste sich am Ende mit 1:5 geschlagen geben.
Die Partie begann denkbar ungünstig für die Rot-Blauen: Bereits in der 22. Minute sah Gibson Adu nach einem ungestümen Einsteigen gegen den gegnerischen Torwart die Rote Karte. In Unterzahl taten sich die Hachinger in der Folge schwer, Struktur in ihr Spiel zu bekommen. Karlsfeld nutzte die Überzahl und ging in der 32. Minute durch Roman Gertsmann in Führung.
Trotzdem hielt man zunächst dagegen und hatte dabei auch noch Pech im Abschluß. Samuel Weiß traf noch vor der Pause nur den Pfosten, im direkten Gegenzug nutzten die Gäste ihre Chance in Person von Jonas Kuhn eiskalt zum 0:2 (45.).
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Gäste agierten clever, nutzten ihre Räume und stellten mit dem 0:3 durch Tobias Beyer (58.) früh die Weichen auf Sieg. Zwar konnte Daris Ibrakovic nur zwei Minuten später auf 1:3 verkürzen und kurzzeitig Hoffnung aufkommen lassen, doch Karlsfeld antwortete prompt mit dem 1:4 (69.).
Spätestens mit der Gelb-Roten Karte gegen Marinus Spann in der 76. Minute, waren alle Hoffnungen auf eine Aufholjagd dahin. Den Schlusspunkt setzte Karlsfeld schließlich in der Schlussminute mit dem Treffer zum 1:5.
Cheftrainer Thomas Kasparetti ordnete die Niederlage klar ein: “Die zwei Platzverweise haben diesmal den Unterschied gemacht. In Gleichzahl wäre es ein Geduldsspiel geworden, aber ich denke, dann hätten wir das schon irgendwie gepackt.”
Bereits morgen steht das Nachholspiel beim TSV Kastl an
Die Chance auf Wiedergutmachung bietet sich den Vorstädtern direkt am morgigen Dienstagabend im Nachholspiel gegen den TSV Kastl. Nachdem die Partie bereits mehrfach verschoben werden musste, könnte die Partie aus Hachinger Sicht genau zum richtigen Zeitpunkt kommen. Nach der deutlichen Niederlage gegen Karlsfeld bietet sich so die Möglichkeit, schnell wieder in den Rhythmus zu finden und eine Reaktion zu zeigen.
Mit Blick auf die Tabelle ist die Marschroute klar. Drei Punkte sind Pflicht, wenn die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Kasparetti im Aufstiegskampf weiter ein ernstes Wort mitreden möchte. Durch die jüngste Niederlage konnte der TSV 1860 Rosenheim seinen Vorsprung auf vier Punkte ausbauen allerdings haben die Hachinger ein Spiel weniger absolviert. Tabellenführer TSV Wasserburg ließ ebenfalls überraschend Federn und unterlag Kellerkind Garmisch-Partenkirchen mit 1:3. Der Abstand auf die Innstädter beträgt – bei zwei Spielen weniger – aktuell neun Punkte.
Mit 37 Punkten aus 28 Spielen steht der TSV Kastl im gesicherten Mittelfeld der Landesliga Südost. Zuletzt musste man sich zwar knapp mit 0:1 gegen Schwabing München geschlagen geben, zuvor blieb Kastl jedoch drei Spiele in Folge ungeschlagen und trotzte dabei unter anderem den Aufstiegsaspiranten Murnau und Hallbergmoos jeweils ein Unentschieden ab. Das Hinspiel dürfte sowohl den Fans der Rot-Blauen als auch denen des TSV Kastl noch gut in Erinnerung sein. In einem echten Tor-Spektakel setzten sich die Hachinger letztendlich mit 4:3 durch.
Informationen zum Spiel
Anstoß ist am Dienstag, den 14. April 2026 um 19:00 Uhr am Mauerberger Sportpark in Kastl (Jahnstr. 4, 84556 Kastl). Als Schiedsrichter wird Xaver Scheungrab diese Partie leiten, unterstützt an den Linien von Maximilian Scheungrab und Christoph Stockinger.
