Was kostet ein Onlineshop in München

Im Scouting definiert man zuerst das Spielerprofil und prüft dann, wer es wirklich erfüllt. Fähigkeiten, Fitness, Passung zum System und Vertragskonditionen. Bei Onlineshops funktioniert es genauso. Erst das Anforderungsprofil, dann die Bewertung. Dieser Beitrag von Hajro Plaku, CEO und Gründer der Clickservice GmbH, soll dabei helfen, Angebote richtig zu lesen, Kostentreiber zu erkennen, realistische Preisspannen für München einzuordnen und vergleichbare Angebote 1:1 gegenzuprüfen. Ziel ist eine Entscheidung, die sportlich passt und wirtschaftlich trägt.

  • Umfang und Komplexität
    Anzahl der Kategorien, Varianten, Bundles und Filter.
  • Design und UX
    Custom Templates, mobile Patterns, Barrierefreiheit.
  • Checkout und Zahlungen
    PSP-Anbindung, Ratenkauf, Steuer und Versandlogik.
  • Integrationen
    ERP, PIM, WaWi, Marktplätze, Versanddienstleister.
  • Datenmigration
    Produkte, Assets, Kunden und Weiterleitungen.
  • Betrieb
    Hosting, Updates, Monitoring und Weiterentwicklung.

Die folgenden Spannen sind Netto-Orientierungen für München. Lizenzen, Zahlungsgebühren, externe Inhalte, Rechtstexte und Hosting sind nicht enthalten. Der Preis richtet sich nach dem Leistungsumfang – schon eine zusätzliche Integration kann die nächste Stufe auslösen.

Kleiner Shop – ca. 4.000 – 12.000 €

Für wen
Kleine Sortimente oder Nischen mit wenigen Kategorien. Typisch drin
  • Grundlayout für Liste und Produktseite
  • Einfacher Warenkorb und Kasse
  • 1 bis 2 Zahlungsarten
  • Einfache Versandregeln
  • Basis-Auswertung für Verkäufe
Wird schnell teurer durch
  • Varianten pro Produkt
  • Anbindung an externe Systeme
  • Eigene Suche und Filter mit Extras

Mittelgroßer Shop – ca. 12.000 – 30.000 €

Für wen Mehrere Kategorien, Produkte mit Varianten und Filter. Typisch drin
  • Eigene Vorlagen für die wichtigsten Seiten
  • Erweiterte Filter und Varianten
  • Erste leichte Anbindungen an andere Tools
  • Umzug alter URLs mit Weiterleitungen
  • Basis-SEO und Qualitätssicherung
Wird schnell teurer durch
  • Mehrere Sprachen
  • Komplizierte Steuer und Versandregeln
  • Viele Inhalte, die übernommen werden müssen
  • Individuelle Produktanpassung

Erweiterter Shop – ca. 30.000 – 60.000 €

Für wen Anspruchsvolle Darstellung, mehrere Anbindungen, Sonderlogik. Typisch drin
  • Maßgeschneiderte Bedienmuster für mobil und Desktop
  • Bausteine, die man wiederverwenden kann
  • Stabile Anbindung an Warenwirtschaft oder ähnliches
  • Produktimport mit sauberem Daten-Mapping
  • Tuning für schnelle Ladezeiten
Wird schnell teurer durch
  • B2B-Funktionen wie individuelle Preise oder Freigaben
  • Anbindungen an Marktplätze
  • Eigene Suchlösung mit Ranking-Logik

Komplexer Shop – ab 40.000 €

Für wen Viele Schnittstellen, mehrere Länder oder Shops unter einem Dach. Typisch drin
  • Anbindung an zentrale Systeme für Produkte, Kunden und Medien
  • Mehrsprachig oder mehrere Shops
  • Rechte und Rollen für verschiedene Teams
  • Umfangreiche Tests vor dem Start
  • Geplanter Rollout in Etappen
Wird schnell teurer durch
  • Daten in Echtzeit zwischen Systemen
  • Aufwendige Aktionen und Preisregeln
  • Besondere rechtliche Vorgaben je Markt
  • Kernfunktionen zuerst live
    Starten Sie mit den wichtigsten Funktionen. Schnell online gehen, echte Verkäufe testen, dann ausbauen.
  • Plan in Etappen
    Verbesserungen schrittweise umsetzen. Monat für Monat oder pro Quartal, statt alles auf einmal.
  • Sauberes Messen
    Verkäufe, Klicks und Ladezeiten erfassen. Entscheidungen auf Zahlen stützen, nicht auf Bauchgefühl.
  • Vergleich nach Leistungsliste
    Für Angebote eine klare Liste der Leistungen erstellen. Gleiche Punkte, gleiche Meilensteine, dann Preise vergleichen.
  • Ziele aufschreiben
    Was soll der Shop bringen: Verkäufe, Anfragen, Reichweite. Wie messen wir das.
  • Muss vs. Kann trennen
    Welche Funktionen brauchen Sie sofort. Was kann später kommen.
  • Anbindungen prüfen
    Welche externen Systeme müssen dran. Sind die Daten vollständig und nutzbar.
  • Realistischer Zeitplan
    Termine, die machbar sind. Mit klaren Zwischenzielen, die man testen kann.
  • Wartung geregelt
    Wer macht Updates, Sicherheit und kleine Änderungen nach dem Start.
  • Klare Preise je Schritt
    Was kostet Phase 1, was Phase 2. Extras werden vorab beziffert.
  • Fester Ansprechpartner
    Name, Kontaktweg, Erreichbarkeit. Wer entscheidet was.