ALLGEMEIN13.07.2020

Inklusionstraining in Haching

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Inklusion
Foto: SpVgg
Über 60 Kinder trainierten im Stadion am Sportpark.

Strahlende Gesichter, glückliche Kinder und ganz viel Spaß - am Sonntag fand im Hachinger Sportpark ein von „Haching schaut hin“ veranstaltetes Inklusionstraining statt. Aufgrund der aktuellen Situation konnte in diesem Jahr leider kein großer Haching Inklusionstag wie im Vorjahr durchgeführt werden. Trotzdem wollten „Haching schaut hin“, das Sozialformat der SpVgg Unterhaching, und die anderen Kooperationspartner, wie etwa der Bayerische Fußball Verband, etwas auf die Beine stellen - natürlich ganz im Rahmen der derzeitigen Auflagen. So trainierten über den Tag verteilt in Kleingruppen, Mannschaften zusammen mit Hachinger Nachwuchsspielern und unter der Leitung der Trainer des Hachinger Nachwuchsleistungszentrums, der Haching Fußball Schule sowie der Betreuer der Hachinger Inklusionspartner. Knapp 60 Kinder kamen im Sportpark zusammen und durften an verschieden Stationen ihr Können zeigen. So stand etwa auch ein Elfmeterschießen gegen Ex-Haching Keeper Darius Kampa und dem Unterhachinger Torwart Mitch Gurski auf dem Programm. „Trotz der aktuell eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten haben wir es geschafft, den Kindern einen abwechslungsreichen Tag zu bieten und den Inklusionsgedanken zu leben“, sagt Florian Rensch von „Haching Schaut hin“. „Vielen Dank an alle Beteiligten, ohne die eine solch kurzfristige Umsetzung nicht möglich gewesen wäre.“ Der EBK Olching, der FC Espanol München und das Team Bananenflanke, begleitet von Moderatorin Nele Schenker und Ex-Profi Benny Lauth, schickten ihre Kinder und Jugendliche mit geistigem, bzw. körperlichem Handicap in den Unterhachinger Sportpark. „Wir planen, dass wir im nächsten Jahr wieder einen großen Haching Inklusionstag veranstalten können“, sagt Rensch.