Profis
02.05.13

Kein Punktelieferant für die Filmstädter

Kein Punktelieferant für die Filmstädter

Am kommenden Samstag (04.05., 14 Uhr) sind die Rot-Blauen hierzu beim Kellerkind SV Babelsberg zu Gast, eine Woche später gastiert dann Aufstiegsanwärter Preußen Münster zum letzten Heimspiel der Saison im Sportpark Unterhaching. In beiden Aufeinandertreffen warten zwei schwere Aufgaben für das Team von Claus Schromm und Manuel Baum.

Offensivakteur Benjamin Kauffmann erwartet von seinem Ex-Verein an diesem Wochenende, „dass sie einen enormen Kampf anbieten werden“. Aktuell stehen die Nulldreier auf dem ersten Abstiegsplatz, punktgleich mit dem am rettenden Ufer stehenden SV Darmstadt. Jeder Punkt zählt also bei den Gastgebern, doch Claus Schromm möchte mit seiner Mannschaft nicht zum Punktelieferanten werden: „Die Babelsberger haben mit den drei Zählern, die sie aus dem Sportpark mitgenommen haben, schon genug von uns für den Klassenerhalt bekommen.“ Im Hinspiel gewannen die Filmstädter, obwohl die Hachinger über weite Strecken überlegen waren, mit einem knappen 1:0.

Mittlerweile aber herrschen beim SV etwas turbulente Zeiten. So gab es im Vorstand des Vereins zuletzt einen mehrmaligen Wechsel. Auch an der Seitenlinie steht inzwischen ein neuer Chef-Trainer. Nachdem der sportliche Leiter Almedin Civa in der Übergangsphase als Interimscoach agierte, wird zum Heimspiel gegen die Spielvereinigung zum ersten Mal Dieter Timme als Chef-Trainer den Trainerstab mit der notwendigen Fußballlehrer-Lizenz ergänzen. Trotz der Querelen glaubt Kauffmann, „dass die Mannschaft das teilweise unbeeindruckt gelassen hat“ und seine ehemaligen Teamkollegen „immer versuchen, ihr Spiel durchzuziehen“. So erkennt der 24-Jährige beim SV Babelsberg, den er zum Winter nach einigen Verletzungen in Richtung Unterhaching verlassen hatte, eine „aufsteigende Tendenz in den letzten Partien“. Und tatsächlich schaffte Interimstrainer Civa mit seinen Spielern in sechs Begegnungen einen Sieg gegen Rostock (2:1) und drei Unentschieden, wobei das letzte 1:1 unter der Woche dennoch bitter war. Denn als Gegner hatten die Nulldreier ihren direkten Abstiegskonkurrenten Borussia Dortmund II und verpassten den Sprung über den Strich.

„Für die lange Rückfahrt wäre es schon besser, wenn wir gewinnen würden, statt am Ende sehr traurig im Bus zu sitzen“, so Schromm. Wer letztendlich auf der Reise mit dabei sein wird, verriet der Chef-Trainer noch nicht direkt. Allerdings könne man diesmal wieder nahezu aus dem Vollen schöpfen. Neben den Langzeitverletzten Roland Sternisko und Torhüter Stefan Riederer wird weiterhin Stephan Thee fehlen. Dafür steht der in Burghausen gelbgesperrte Quirin Moll dem Trainer-Duo wieder zur Verfügung.

Geleitet wird das Aufeinandertreffen zwischen dem Tabellenachten und dem 18. der Dritten Liga von Schiedsrichter Florian Steinberg. Assistieren werden ihm hierbei Tobias Reichel und Alexander Sather.