Profis
13.01.15

7 Tore beim Test gegen den FCI

7 Tore beim Test gegen den FCI

Dabei musste Chef-Trainer Christian Ziege auf die beiden noch angeschlagenen Akteure Markus Schwabl und Dominik Widemann verzichten. Im Tor stand Stefan Marinovic, der vom Trainer die Chance auf ein komplettes Spiel bekam. Stammtorwart Michael Zetterer absolvierte derweil eine Trainingseinheit in Unterhaching. Die Rot-Blauen erwischten einen richtigen Auftakt nach Maß. Bereits in der ersten Spielminute brachte Mittelfeldspieler Alon Abelski die Mannschaft in Führung.

Zehn Minuten später setzte sich Tobias Levels auf der rechten Außenbahn durch und bediente Moritz Hartmann, der sich diese Gelegenheit nicht entgehen ließ und den Ball zum Ausgleich über die Linie drückte. Nach etwas mehr als 20 Minuten zog Andreas Voglsammer nach Vorarbeit von Yannic Thiel flach ab, leider zischte der Ball knapp am linken Pfosten vorbei. Vor dem Halbzeitpfiff schlug der Zweitligist dann zwei Mal eiskalt zu. Pascal Groß und Lukas Hinterseer brachten die „Schanzer“ letztlich mit 3:1 in Front.

Zur Halbzeitpause wechselte Chef-Trainer Christian Ziege ein Mal. Lucas Hufnagel kam für Eric Lickert in die Partie. Diese Einwechslung machte sich bereits nach wenigen Minuten bezahlt. Der Mittelfeldspieler wurde im Strafraum schön freigespielt und drückte den Ball aus kürzester Distanz über die Linie. Jedoch gelang es dem FC Ingolstadt postwendend den Zwei-Tore-Vorsprung wiederherzustellen. Karl-Heinz Lappe dribbelte sich in den Strafraum und ließ Schlussmann Marinovic keine Abwehrmöglichkeit. Den Schlusspunkt der Partie setzten dann wieder die Hachinger. Lucas Hufnagel traf nach Vorarbeit von Andreas Voglsammer zum zweiten Mal und stellte damit den 4:3-Endstand her.

„Es war ein super Test für uns gegen den Spitzenreiter der 2. Bundesliga. Es waren viele gute Dinge dabei, große Tormöglichkeiten, aber auch genug Erkenntnisse, wo wir uns weiter verbessern müssen“, analysierte Chef-Trainer Christian Ziege. „Insgesamt war es ein äußerst guter Test zum Auftakt gegen einen Gegner, der sehr gut mitgemischt hat. Das uns nicht zuletzt aufgrund der intensiven Trainingseinheiten ein bisschen die Frische gefehlt hat, ist völlig normal“, erklärte sein Gegenüber, Ralph Hasenhüttl.