Profis
22.07.17

Auftaktniederlage in Bremen

Auftaktniederlage in Bremen

Die Hachinger erwischten einen guten Start in die erste Drittligapartie nach zwei Jahren Abstinenz. Bereits nach zwei Minuten kam die Mannschaft von Chef-Trainer Claus Schromm gefährlich vor das Bremer Tor. Sascha Bigalke und Stephan Hain spielten sich die Kugel ansehnlich hin und her und letztlich konnte der Angreifer nur noch mit einem taktischen Foul kurz vor dem Strafraum gestoppt werden. Der daraus resultierende Freistoß brachte leider nichts ein.

In der 22. Minute ereignete sich dann auch die erste gefährliche Offensivaktion des SV Werder Bremen. Marc Pfitzner kam nach einem Eckball etwas überraschend aus rund zehn Metern zum Schuss. Stephan Hain warf sich jedoch im letzten Moment noch in die Schussbahn und verhinderte damit Schlimmeres. Im direkten Gegenzug kamen die Vorstädter dann zu ihrer besten Chance der ersten Halbzeit. Sascha Bigalke legte den Ball mit der Hacke zurück auf Dominik Stahl, der zog direkt ab, scheiterte allerdings am gut reagierenden Eric Oelschlägel.

Nach einer halben Stunde kam Levent Aycicek nach starkem Querpass aus knapp drei Metern zum Schuss, Korbinian Müller musste da sein ganzes Können aufbringen, um diese Chance mit einer Glanzparade zu vereiteln. Kurz vor der Halbzeitpause war der Keeper dann erneut gefordert. Nach einem Foulspiel von Max Dombrowka zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt und entschied auf Elfmeter. Diesen setzte Ole Käuper platziert in die linke Ecke, jedoch war Korbinian Müller blitzschnell unten und parierte. Danach war Pause.

Nach dem Seitenwechsel waren die Hachinger das etwas bessere Team, wurden jedoch nach fünf Minuten eiskalt erwischt. Rafael Kazior stand nach einer Flanke von links völlig blank im Strafraum und musste nur noch einschieben. Anschließend zeigten sich die Rot-Blauen etwas geschockt und brauchten etwa 20 Minuten, ehe sie sich die nächste Tormöglichkeit erspielten. Die Direktabnahme des eingewechselten Alexander Piller ging jedoch knapp am Gehäuse vorbei. 

In der 77. Spielminute stieg Dominik Stahl nach einer Flanke von der rechten Seite im Strafraum am höchsten, köpfte das Leder jedoch Zentimeter über den Querbalken. Jedoch kam nur vier Zeigerumdrehungen später Levent Aycicek am linken Strafraumeck an den Ball und schlenzte ihn unhaltbar für Korbinian Müller ins lange Eck. In der letzten Spielminute setzte der Bundesligaprofi dann sogar noch einen drauf und verwandelte einen Freistoß aus rund 20 Meter direkt zum 3:0, das dann auch der Endstand war.