Junioren
24.11.18

U19 ringt 1860 nieder, U15 verliert dramatisch – Das #HachingYoungsters-Wochenende

U19 ringt 1860 nieder, U15 verliert dramatisch - Das #HachingYoungsters-Wochenende

Mit einem 2:1-Sieg gegen den Tabellenzweiten Jahn Regensburg im Rücken ging die Hachinger U19 in dieses Topspiel-Derby gegen den drittplatzierten TSV 1860, die vor dieser Begegnung einen Punkt mehr auf dem Konto als die Rot-Blauen hatten. Von Beginn an war beiden Mannschaften anzumerken, dass es hier um viel ging. Viel Tempo, viel Körperkontakt, viele Emotionen. Nur was fehlte, waren die Tore. Auch richtig gute Chancen waren eher Mangelware, Blau-weiß und Rot-blau egalisierten sich weitestgehend. Mit einem 0:0 ging es in die Halbzeit.

Die zweite Hälfte wurde mehr und mehr zu einem echten Derby-Schlagabtausch. In der 56. Minute durften die Vorstädter dann das erste Mal jubeln. Bryan Stubhan konnte sich über die rechte Seite durchsetzen und brachte eine flache Flanke in den Strafraum. Diese wurde aber abgewehrt und fiel Mittelfeld-Mann Anes Osmanoski vor die Füße, der zur Führung für die Lechleiter-Elf einnetzte. Mit bereits drei neuen Spielern nach 70 Minuten waren die „Löwen“ nun etwas mehr am Drücker. Auch Trainer Robert Lechleiter wechselte nun und brachte Dominik Sadler für Laurin Demolli. Nach einem heftigen Foul bekam Hachinger Florian Deletioglu eine Fünf-Minuten-Strafe aufgebrummt. In diese Überzahlphase fiel der Ausgleich durch Semir Gracic. Die Gäste konnten einen Standard der 60er nicht klären, Gracic nutzte die Unordnung im Strafraum und drückte den Ball über die Linie. Die Gastgeber hätten bereits vorher ausgleichen können, doch der hervorragend aufgelegte Hachinger Kapitän Julius Schmid parierte ein ums andere Mal stark. Und das zahlte sich in der 87. Minute aus. Top-Torjäger Fabio Meikis wurde auf die Reise geschickt, jedoch von einem Verteidiger des TSV 1860 noch entscheidend gestört. Der Ball lag nun frei vor Joker Dominik Sadler, der diesen überlegt ins lange Eck schob und für Ekstase auf der Gästebank sorgte. Diesen Vorsprung brachten die Hachinger über die Zeit und dürfen sich nun zu Recht Derbysieger nennen. „Der Schlüssel zum Erfolg lag heute im unbedingten Siegeswillen der Jungs. Wir wollten den Sieg auch nach dem Ausgleich unbedingt. Diese mannschaftliche Geschlossenheit haben wir uns die letzten Wochen erarbeitet“, so ein überglücklicher Robert Lechleiter.“ Mit den drei ergatterten Punkten ziehen die Vorstädter nun am Stadtrivalen vorbei und befinden sich neuerdings auf Rang drei der A-Junioren Bayernliga, nur einen Punkt hinter dem Jahn aus Regensburg. Tabellenführer Greuther Fürth ist bereits sieben Zähler enteilt, die Spielvereinigung hat allerdings noch ein Spiel weniger zu Buche stehen.

Alle drei Tore binnen sechs Minuten – U15-Derby wird zum Drama

Bereits am Mittag war die U15 in der Grünwalder Straße an der Reihe. Doch die ersten Minuten gehörten den Gastgebern. Die „Löwen“ drängten die Hachinger weit in die eigene Hälfte, standen hoch an. Doch die Rot-Blauen behielten die Ruhe und spielten trotz des Pressings der 60er abgeklärt hinten raus. Mitte der ersten Halbzeit verschob sich das Spiel mehr ins Mittelfeld, Strafraumszenen waren eher spärlich. Einzig eine Ecke nach gut zwanzig Minuten brachte ein wenig Gefahr im Hachinger Strafraum. Einen Aufreger in den ersten 35 Minuten gab es dann aber doch noch. Ein Diagonalball der Gäste wurde zunächst abgewehrt, dann aber noch durch einen Kopfball von Vinzenz Wolf wieder scharf gemacht. In vollem Lauf kam Josef Gottmeier im Strafraum zu Fall, die Pfeife des Schiedsrichters blieb jedoch stumm und so ging es torlos in die Pause.

Nach der Pause entwickelte sich dann ein rassiges Derby. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff trafen die „Löwen“ nach einem Freistoß zur vermeintlichen 1:0-Führung, die Fahne der Schiedsrichterassistentin ging jedoch hoch und so blieb es beim 0:0. Die Gangart auf beiden Seiten wurde nun härter, es gab Fouls im Minutentakt. Zwei Minuten vor dem Ende gelang den Hachingern dann der vermeintliche Siegtreffer. Nach einer Ecke traf Torjäger Vinzenz Wolf per Kopf. Doch jetzt ging es erst richtig zur Sache. Die vierminütige Nachspielzeit nutzten die Gastgeber aber eiskalt. Eine ähnliche Situation wie vor dem nicht gegebenen 1:0 führte zum Ausgleich. Damit nicht genug, zeigte Schiedsrichter Florian Reitmeier kurz darauf auf den Elfmeterpunkt. Den fälligen Strafstoß verwandelten die 60er und fuhren damit einen dramatischen Derbysieg gegen tief enttäuschte Hachinger ein. „Wir können heute Stolz auf unsere Mannschaftsleistung sein. Es war ein spannendes und packendes Derby. Gratulation an die Löwen“, so Trainer Patrick Unterberger. Pflichtspieltechnisch geht es für beide Teams damit in die Winterpause.

B-Junioren am Sonntag und viele Tests

 

Nach dem Derby-Samstag waren am Sonntag die B-Junioren dran. Am Vormittag empfing die U17 den Tabellennachbarn FC Ingolstadt. Für beide Teams ging es im Abstiegskampf in der Bundesliga um wichtige Punkte. Den deutlich besseren Beginn in dieses Spiel erwischten dabei die Hachinger. Ein Doppelschlag in der siebten und neunten Minute brachte die Rot-Blauen dabei in Führung. Boipelo Mashigo und Dominik Bacher waren dabei erfolgreich. In der ersten Hälfte hatten die Gastgeber dann noch Möglichkeiten zum 3:0, konnten diese aber nicht nutzen. Die Ingolstädter jedoch schon. Mit dem Pausenpfiff traf Frederic Benedix zum 2:1-Anschluss. 
Auch nach der Halbzeit ließen die Hachinger weitere Gelegenheiten zum dritten Treffer liegen. Wiederum erfolgreich waren die Gäste. In der 54. Minute glich Moritz Mühlrath die Partie mit dem 2:2 aus. Im Anschluss entwickelte sich eine absolut offene Partie, in der beide Mannschaften diese für sich hätten entscheiden können. Es blieb jedoch bei der Punkteteilung, die sowohl den Vorstädtern, als auch den „Schanzern“ nur bedingt weiter halfen. Trainer Marc Unterberger konnte mit dem Punkt trotzdem gut leben: „Eine richtig gute erste Halbzeit meiner Mannschaft. Nach dem 2:0 müssen wir das 3:0 nachlegen. Dann wäre wahrscheinlich der Deckel drauf gewesen. Hinten raus können beide Teams gewinnen, weshalb wir mit dem Unentschieden zufrieden sind.“ 
Für die Hachinger geht es nun mit einem Derby weiter. Am Samstag ist die Unterberger-Elf beim FC Bayern zu Gast. Mit dem Stadtrivalen haben die Rot-Blauen noch eine Rechnung offen. Das Hinspiel im August entschied der Ligaprimus auf dramatische Art und Weise mit 2:1 für sich. 850 begeisterte Zuschauer waren damals im Stadion am Sportpark mit dabei. Nun wollen die Hachinger drei Punkte vom Campus der Bayern entführen. Anpfiff ist um 13 Uhr.
Der Nachmittag gehörte dann der U16, die den Tabellenführer Greuther Fürth zu Gast hatte. In einer ereignisarmen ersten Hälfte brachte Kapitän Kaan Horataci die Hachinger kurz vor der Pause in Führung. Doch die Gäste kamen wütend aus der Kabine. Innerhalb von sieben Minuten drehte der Ligaprimus das Spiel. Mert-Yusuf Torlak und Nicolai Oppelt trafen in der 43. und 47. Minute für die Gäste. Der Sturmlauf der Mittelfranken war dabei noch lange nicht beendet. Erst erhöhte Leon Rukiqi vier Minuten nach der Führung auf 3:1, Luca Holzschuh stellte in der 59. Minute dann den Endstand her. Die Hachinger beenden die Hinrunde damit auf einem Abstiegsplatz. Mit nur drei Punkten Rückstand auf das rettende Ufer und einer langen Rückrunde ist aber noch alles drin. Jetzt geht es erstmal in die Winterpause. 
In dieser befinden sich bereits einige der jüngeren NLZ-Teams. Daher wurde fleißig getestet. Am Samstag trennte sich die U12 von der U13 des SV Heimstetten mit 1:1. Tommy Hieble war für die Hachinger erfolgreich. Bereits zuvor schlug die U13 den U15-Kreisligisten TuS Holzkirchen. Zweimal Finn Adler und Cornelius Pfeiffer sorgten für die Treffer. Am Sonntag fuhren noch beide E-Jugenden nach Geretsried. Die U10 holte nach einem 0:3-Rückstand noch auf, kassierte aber kurz vor Schluss das 3:4 gegen die gastgebende U11. Die Hachinger U11 hingegen bekam es mit der U13 der Geretsrieder zu tun. Die ersten beiden torgefährlichen Chancen gehörten den Rot-Blauen. Die Gastgeber stellen mit zwei Kontern im selben Drittel allerdings auf 0:2. Das zweite Drittel ging mit einem Chancenplus an die Geretsrieder. In den letzten 25 Minuten konnten sich die Hachinger die gut herausgespielten Torchancen nur mit einem Tor belohnen. Am Ende ging der TuS mit einem 4:1 als Sieger vom Platz. „Wir haben heute ohne Auswechselspieler über 75 Minuten ein hervorragendes Spiel abgeliefert. Leider trübt das Ergebnis darüber hinweg“, bilanzierte Trainer Jonas Schreiber. Nach dem letzten Spiel unter freiem Himmel in diesem Jahr geht es nun die Halle.

Nach dem Derby-Samstag waren am Sonntag die B-Junioren dran. Am Vormittag empfing die U17 den Tabellennachbarn FC Ingolstadt. Für beide Teams ging es im Abstiegskampf in der Junioren-Bundesliga um wichtige Punkte. Den deutlich besseren Beginn in dieses Spiel erwischten dabei die Hachinger. Ein Doppelschlag in der siebten und neunten Minute brachte die Rot-Blauen dabei in Führung. Boipelo Mashigo und Dominik Bacher waren dabei erfolgreich. In der ersten Hälfte hatten die Gastgeber dann noch Möglichkeiten zum 3:0, konnten diese aber nicht nutzen. Die Ingolstädter jedoch schon. Mit dem Pausenpfiff traf Frederic Benedix zum 2:1-Anschluss. 

Auch nach der Halbzeit ließen die Hachinger weitere Gelegenheiten zum dritten Treffer liegen. Wiederum erfolgreich waren die Gäste. In der 54. Minute glich Moritz Mühlrath die Partie mit dem 2:2 aus. Im Anschluss entwickelte sich eine absolut offene Partie, in der beide Mannschaften diese für sich hätten entscheiden können. Es blieb jedoch bei der Punkteteilung, die sowohl den Vorstädtern, als auch den „Schanzern“ nur bedingt weiter halfen. Trainer Marc Unterberger konnte mit dem Punkt trotzdem gut leben: „Eine richtig gute erste Halbzeit meiner Mannschaft. Nach dem 2:0 müssen wir das 3:0 nachlegen. Dann wäre wahrscheinlich der Deckel drauf gewesen. Hinten raus können beide Teams gewinnen, weshalb wir mit dem Unentschieden zufrieden sind.“ 

Für die Hachinger geht es nun mit einem Derby weiter. Am Samstag ist die Unterberger-Elf beim FC Bayern zu Gast. Mit dem Stadtrivalen haben die Rot-Blauen noch eine Rechnung offen. Das Hinspiel im August entschied der Ligaprimus auf dramatische Art und Weise mit 2:1 für sich. 850 begeisterte Zuschauer waren damals im Stadion am Sportpark mit dabei. Nun wollen die Hachinger drei Punkte vom Campus der Bayern entführen. Anpfiff ist um 13 Uhr.

Der Nachmittag gehörte dann der U16, die den Tabellenführer Greuther Fürth zu Gast hatte. In einer ereignisarmen ersten Hälfte brachte Kapitän Kaan Horataci die Hachinger kurz vor der Pause in Führung. Doch die Gäste kamen wütend aus der Kabine. Innerhalb von sieben Minuten drehte der Ligaprimus das Spiel. Mert-Yusuf Torlak und Nicolai Oppelt trafen in der 43. und 47. Minute für die Gäste. Der Sturmlauf der Mittelfranken war dabei noch lange nicht beendet. Erst erhöhte Leon Rukiqi vier Minuten nach der Führung auf 3:1, Luca Holzschuh stellte in der 59. Minute dann den Endstand her. Die Hachinger beenden die Hinrunde damit auf einem Abstiegsplatz. Mit nur drei Punkten Rückstand auf das rettende Ufer und einer langen Rückrunde ist aber noch alles drin. Jetzt geht es erstmal in die Winterpause. 

In dieser befinden sich bereits einige der jüngeren NLZ-Teams. Daher wurde fleißig getestet. Am Samstag trennte sich die U12 von der U13 des SV Heimstetten mit 1:1. Tommy Hieble war für die Hachinger erfolgreich. Bereits zuvor schlug die U13 den U15-Kreisligisten TuS Holzkirchen. Zweimal Finn Adler und Cornelius Pfeiffer sorgten für die Treffer. Am Sonntag fuhren noch beide E-Jugenden nach Geretsried. Die U10 holte nach einem 0:3-Rückstand noch auf, kassierte aber kurz vor Schluss das 3:4 gegen die gastgebende U11. Die Hachinger U11 hingegen bekam es mit der U13 der Geretsrieder zu tun. Die ersten beiden torgefährlichen Chancen gehörten den Rot-Blauen. Die Gastgeber stellten mit zwei Kontern im selben Drittel allerdings auf 0:2. Das zweite Drittel ging mit einem Chancenplus an die Geretsrieder. In den letzten 25 Minuten konnten sich die Hachinger die gut herausgespielten Torchancen nur mit einem Tor belohnen. Am Ende ging der TuS mit einem 4:1 als Sieger vom Platz. „Wir haben heute ohne Auswechselspieler über 75 Minuten ein hervorragendes Spiel abgeliefert. Leider trübt das Ergebnis darüber hinweg“, bilanzierte Trainer Jonas Schreiber. Nach dem letzten Spiel unter freiem Himmel in diesem Jahr geht es nun die Halle.