Profis
30.01.21

Da wäre mehr drin gewesen!

Da wäre mehr drin gewesen!

In einem Spiel mit vielen Möglichkeiten auf beiden Seiten konnte sich der FC Ingolstadt in Unterhaching mit 1:0 (1:0) durchsetzen. Francisco Caiuby erzielte in der ersten Halbzeit die Führung (11.). Haching konnte seine Chancen in der zweiten Möglichkeit nicht mehr in Zählbares umwandeln und so blieb es beim 0:1 aus Hachinger Sicht. 

Für das Derby gegen Ingolstadt stellte Arie van Lent auf vier Positionen um. Für Felix Schröter, Jannis Turtschan, Lucas Hufnagel und Christoph Ehlich kamen Dominik Stroh-Engel, Alexander Fuchs, Niclas Anspach und Luca Marseiler in die Startelf. Zudem fiel Rekordspieler Robert Müller kurzfristig aus und wurde von Max Dombrowka ersetzt. Christoph Greger fehlte gesperrt. 

Das oberbayerische Derby begann fulminant und mit Chancen auf beiden Seiten. Erst verzog Caiuby mit einem Volleyschuss nur knapp (4.), dann hatte Dominik Stroh-Engel auf Hachinger Seite die erste gute Möglichkeit. Seinen abgefälschten Schuss von der Strafraumkante konnte Fabijan Buntic im Tor der Schanzer jedoch sehenswert parieren (6.). Auch zwei Minuten später konnte Stroh-Engel den Ball nach Flanke von Markus Schwabl nicht im Tor unterbringen. Die Führung erzielte dann Ingolstadt. Im Strafraum konnte Dennis Eckert-Ayensa auf Caiuby ablegen. Der schloss flach und platziert zur Führung für die Gäste ab (11.) – das 0:1 aus Hachinger Sicht. Sechs Minuten später waren es wieder die Schanzer mit der nächsten Gelegenheit. Den Abschluss von Eckert-Ayensa konnte Jo Coppens im Hachinger Tor aber spektakulär über den Querbalken lenken (23.). Es ging hin und her. Nur eine Minute später scheiterte Stroh-Engel erneut am Keeper der Schanzer. Den Kopfball des großgewachsenen Stürmers parierte Buntic stark. Eine Möglichkeit jagte jetzt die nächste. In der 25. Minute setzte sich Luca Marseiler auf Außen durch. Sein Abschluss landete vor den Füßen von Alexander Fuchs. Der konnte den Ball aus kurzer Distanz nur noch knapp neben den Kasten setzen. Das hätte der Ausgleich sein können. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs spielte sich Haching im Strafraum der Schanzer fest. Die Abschlüsse von Schwabl und Heinrich fanden allerdings nicht mehr den Weg ins Tor der Gäste und so ging es mit 0:1 in die Pause. 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Ingolstadt die große Chance auf das 2:0. Eckert-Ayensa lief allein auf das Hachinger Tor zu, ehe er sich den Ball einen Ticken zu weit vorlegte. So konnte der heraussprintende Coppens den Ball mit den Händen sichern (49.). Die nächste Möglichkeit zum Ausgleich hatte dann Marseiler in der 62. Spielminute. Nach einem Klärungsversuch der Schanzer, kam er am kurzen Pfosten zum Kopfball. Der landete aber am Außennetz. Das Spiel war weiterhin hitzig, nur die Chancen waren nicht mehr so klar wie in der ersten Halbzeit. Viele kleinere Halbchancen auf beiden Seiten prägten das Spielgeschehen. In der 88. Spielminute vergab der eingewechselte Fatih Kaya noch einmal die Großchance auf die endgültige Entscheidung und lies Haching die Chance auf den Lucky Punch. Allerdings konnten die Vorstädter auch die lange Nachspielzeit nicht mehr nutzen um ein Powerplay am Schanzer Strafraum in etwas zählbares umzuwandeln. 

 

Aufstellung: Coppens, Schwabl, Stierlin (46. Schröter), Göttlicher, Dombrowka, Anspach (66. Hufnagel), Grauschopf, Stroh-Engel, Heinrich, Marseiler, Fuchs

Tore: 0:1 Caiuby (11.)

Gelbe Karten: Stierlin, Schwabl (5.), Marseiler, Göttlicher, Stroh-Engel, Coppens / Kutschke

Schiedsrichter: Jonas Weickenmeier