PROFIS09.07.2021

Der Geist von Schlanders

Diesen Artikel empfehlen:
schlanders
Foto: SpVgg Unterhaching
Im sechsten Jahr in Folge gastierte Haching in Schlanders, Südtirol.

Seit sechs Jahren verbringt die Spielvereinigung Unterhaching ihre Saisonvorbereitung nunmehr in Schlanders, Südtirol, und seit sechs Jahren bezieht man dort auch das gleiche Hotel, das Parkhotel zur Linde. „Wir fühlen uns hier wohl! Hier haben wir alles was wir brauchen, um uns gut auf die Saison vorzubereiten. Die Gemeinde unterstützt uns bei jeder Angelegenheit und im Parkhotel zur Linde werden wir tagtäglich gut umsorgt“, freut sich Präsident Manfred Schwabl.

Gerade für Hachings neuen Trainer, Sandro Wagner, war das wichtig, damit er sich voll und ganz auf seine neuen Aufgaben konzentrieren kann. „Die Trainingsbedingungen hier sind ideal. Wir möchten eine erfolgreiche Saison spielen und hier in Schlanders können wir den Grundstein dafür legen,“ so der Chefcoach.

Sieben Tage waren die Vorstädter zu Gast im Vinschgau. Bei strahlendem Sonnenschein absolvierte man 13 Trainingseinheiten und eine Laufeinheit oder Gymnastik jeden Morgen. Junge sowie ältere Spieler hatten die Möglichkeit sich beim neuen Trainerteam zu beweisen. Auch Nachwuchstalente, wie der erst 15-jährige Konstantin Heide oder der 16-jährige Maurice Krattenmacher konnten ein erstes Ausrufezeichen im Profikader hinterlassen. „Die jungen haben ihre Sache gut gemacht. Es ist nicht einfach in dem Alter da oben mitzuhalten, aber sie haben es eindrucksvoll durchgezogen“, resümiert Schwabl.

Aber auch wichtige Ankerspieler haben ein Ausrufezeichen gesetzt. Vize-Kapitän Markus Schwabl hat im Trainingslager seinen Vertrag um drei Jahre verlängert. Eine Herzensentscheidung beim Rechtsverteidiger, der auch bei anderen Vereinen heiß begehrt war: „Nach dem Rückschlag in der letzten Saison, möchte ich dabei helfen den Verein wieder dahin zu führen, wo er hingehört. Unser Weg ist noch lange nicht zu Ende.“

Haching möchte einmal mehr den Geist von Schlanders beschwören, um den Weg zurück in die dritte Liga zu schaffen. Denn auch beim letzten Aufstieg im Jahr 2017 war man bekanntlich dort im Trainingslager.